Das bfp Fuhrpark-FORUM brachte Ende Juni am Nürburgring die Branche bereits zum 9. Mal zusammen. Alles wie immer? Nicht ganz. Die Schau zeigte Trends auf, feierte aber auch eine Premiere.
Zum Sommeranfang blocken viele Fuhrparkmanager einen Termin im Kalender: das bfp Fuhrpark-FORUM. In diesem Jahr stand es am 23. und 24. Juni an. Wie sonst auch stieg das Branchenereignis am Nürburgring. Nur der Ort des Geschehens und Begegnens hatte sich geändert. Denn die Fachzeitschrift „bfp fuhrpark + management“ veranstaltete die Fachmesse mit Vortrags- und Workshop-Programm erstmals im Event-Zentrum an der Rennstrecke. Hier boten Foyer und zwei Hallen über 4.000 Quadratmeter Platz.
Den ersten Hingucker, noch bevor es in die Fachausstellung geht, lieferte Aral Card Service. Ein Audi S4 stand im Foyer. „An diesem Fahrzeug können wir die unterschiedliche Wirkung von Kraftstoffen zeigen“, erklärte die S4 Betreuerin im Ultimate-Outfit. Der V8-Motor mit seiner Saugrohreinspritzung eignet sich besonders gut für Demonstrationszwecke – durch das Trennen des Motors und Umstellen auf Zweitankbetrieb. So versorgt die linke Zylinderreihe normgerechtes Superplus-Benzin, das keine Additivierung erfahren hat. Rechts spritzen die Saugrohre in die abgetrennte Brennkammer Aral Ultimate 100. Der Hochleistungskraftstoff von Aral, der aus einem eigenen Grundstoff und besonderen Additivpaket besteht. Endoskope bringen den Unterschied auf den Bildschirm: Herkömmlicher Sprit verursacht Ablagerungen, wohingegen Ultimate Brennkammer sowie Ventile sauber hält. Weniger Ablagerungen bedeutet geringere Reibung, was wiederum den Verbrauch senkt.
Sprit sparen für die Umwelt
Aral Card Service leistete so einen wichtigen Beitrag zu zwei der beherrschenden Themen des Branchentreffs: Sprit sparen und Ökologie im Fuhrpark. An einem weiteren Thema kamen die Fachbesucher ebenso wenig vorbei: die elektronische Führerscheinprüfung. Gleich drei Vorträge beschäftigten sich damit. Wie stark das Thema anzieht, bekam auch Manuel Werner, zuständig für Marketing, Strategie & Projekte bei der Aral AG, zu spüren. Zahlreiche Flottenmanager hörten seinen Vortrag „Die Aral CardPlus – jetzt auch mit Führerscheinkontrolle“. Hierbei ging er auf die Lösung ein, die Aral mit fleet innovation im Januar an den Start gebracht hatte. Das Ganze funktioniert über einen Hologramm-Barcode, der, auf dem Führerschein aufgeklebt, eindeutig Fahrer und Führerschein verknüpft. Die Kontrolle geschieht durch das Scannen des Codes an der Kasse in Aral Tankstellen. Bedenken, der Datenschutz könne bei der elektronischen Führerscheinkontrolle von Aral Probleme bereiten, räumte Werner auf Nachfrage souverän aus. Denn hinterlegt man zum Hologramm-Barcode nur den Fahrernamen, ruft das keine Datenschützer auf den Plan. „Und was sagt die Polizei“, wollte eine Zuhörerin wissen. „Das Bundesverkehrsministerium hat unsere Barcode-Lösung für rechtlich einwandfrei erklärt. Schriftlich“, berichtete der Aral Manager.
Wissbegierde am Aral Stand
Ebenfalls Auskunftsfreude pur erwartete Wissbegierige am Stand von Aral Card Service in Halle 1. Das Team um Verkaufsleiter Jochen Grabbe und Birgit Schmidt, zuständig für Events & Marketing Koordination bei der Aral AG, beantwortete alle möglichen Fragen zur Aral CardPlus. Grabbe stellte zufrieden fest: „Wer zu uns an den Stand kommt, will nicht einfach ein Werbegeschenk abgreifen. Es geht um inhaltliche Dinge – um das, was wir alles mit der Aral CardPlus anbieten.“ Die Gespräche drehten sich vor allem um den Online-Service von Aral Card Service und die Unterschiede zur Konkurrenz. Auch hier dominierte ein Thema: die elektronische Führerscheinkontrolle. Eine Aral CardPlus Kundin begründete ihr Interesse damit: „Ich brauche und will den Service. Aber warum soll ich mir noch einen zusätzlichen Anbieter suchen, wenn das auch über die Aral CardPlus funktioniert.“
Die Zahlen sprachen für sich
Die Ortspremiere des bfp Fuhrpark-FORUM klappte. Das belegten Zahlen des Veranstalters: 128 Aussteller präsentierten ihr Leistungsspektrum in den neuen Hallen. 1.200 Fachbesucher und 700 Fuhrparkmanager verschafften sich dort einen Marktüberblick.
An der Leistungsschau beteiligten sich Full-Service-Leasing und Fuhrparkmanagement-Anbieter. Die zweitgrößte Gruppe stellten die Autobauer, die außerhalb der Hallen ihre Fahrzeuge am Start hatten. Zum Testen auf der Grand-Prix-Strecke. Die Bandbreite des Marktes komplettierten Anbieter von Autogas, -vermietung, Fahrzeugeinrichtung und -vermarktung. Praktisch keine Sparte fehlte.
Mit Tempo 200 in die Kurve
Ein Hochgefühl erlebte auch Nadine Sohl. Die Mitarbeiterin der Fuhrparkverwaltung von CompuGroup hatte eine der zehn Fahrten im Renntaxi gewonnen. Die Losaktion sponserte Aral Card Service. Rennfahrer Andy pilotierte im Audi R8 die gespannte Gewinnerin über die Grand-Prix-Strecke. Bisher kannte sie den Motorsport nur von der anderen Seite – durch ihren Freizeitjob als Formel-1-Grid-Girl. Nach dem Aussteigen aus dem Boliden strahlte Nadine Sohl: „Wahnsinn. Das ist echt gut. Wenn man so in die Kurven reinfliegt, das ist schon beeindruckend.“ Und die Begeisterte ergänzte augenzwinkernd: „Auf dem Heimweg gebe ich nachher auch mal richtig Gas.“
Ähnlich elektrisiert verfolgten am ersten Veranstaltungstag die Besucher das WM-Vorrundenspiel zwischen Deutschland und Ghana. Die Anspannung aller Fußballfans entlud sich vor der riesigen Großbildleinwand, als Mesut Özil den Ball fast aus dem Nichts zum 1:0 in den Winkel schoss. Einen besseren Auftakt zur bfp-Party hätte es nicht geben können.
Jährlich kürt die Fachzeitschrift FIRMENAUTO die besten Firmenwagen des Jahres. Zusätzlich
wählen rund 1.970 Leser des Magazins die „Besten Marken FIRMENAUTO“. In der Kategorie
„Tankkarte“ hat Aral 2010 erneut gewonnen – zum dritten Mal.
Trommelwirbel. Der Abend nähert sich dem Höhepunkt. Die Spannung steigt unter den geladenen Gästen. Der Sieger in der Kategorie „Tankkarte“ wird auf der bereits zwölften Veranstaltung „FIRMENAUTO des Jahres 2010“ der Fachzeitschrift FIRMENAUTO und der Sachverständigenorganisation DEKRA verkündet. Und es ist: Aral. Mit 70,5 Prozent aller Leserstimmen gewinnt der Mineralölanbieter vor den Mitbewerbern.
Experten testen
Am 16. und 17. Juni 2010 fand die Expertenwahl „FIRMENAUTO des Jahres“ diesmal auf der Leipziger Messe statt. Ausgewählte Fuhrparkleiter testeten eine Vielzahl von Fahrzeugen verschiedener Hersteller im direkten Vergleich. Nach jeder Fahrt wurde mit Hilfe eines Bewertungsbogens neben dem Fahrverhalten, Komfort und Design auch Funktionalität und Wirtschaftlichkeit bewertet. Da jeweils ein Gesamt- und ein Importsieger ermittelt wurde, dürfen nun 16 Modelle das Prädikat „FIRMENAUTO des Jahres“ tragen Bei den Minis siegte der Ford Ka 1.3 TDCi – in der Oberklasse machte die E-Klasse 250 CDI Blue Efficiency T-Modell von Mercedes-Benz das Rennen.
Rund 1.400 Leser stimmten für Aral
Aber auch die Firmen, die sich besonders erfolgreich im Flottengeschäft engagieren und überdurchschnittlich hohe Qualität liefern, wurden in diesem Rahmen in zwölf Kategorien geehrt. Wer jedoch zum Schluss mit den entscheidenden Prozenten im Rennen um die „Beste Marke FIRMENAUTO“ vorne lag, entschieden hier allein die Leser der Fachzeitschrift. Neben den besten Autovermietern, Reifenherstellern und Versicherungen oder auch freien Werkstätten galt es ebenso die besten Tankkarten zu benennen. Es stimmten rund 1.400 der 1.970 Teilnehmer für Aral. „Diese Auszeichnung freut uns besonders, da sich die Leser nun bereits zum dritten Mal für uns entschieden haben“, erklärt Thomas Römermann, zuständig für Marketing Commercial Transport bei der Aral AG.
Er nahm stellvertretend für den Mineralölanbieter die Auszeichnung von Oliver Trost, Verkaufsleiter ETM-Services, in Leipzig entgegen. „Ich sehe dies als eine Bestätigung unserer täglichen Arbeit. Gleichzeitig motiviert eine solche Ehrung für die Realisierung künftiger Projekte, mit denen wir den Flottenmanager bestmöglich bei seinen Aufgaben im Fuhrparkgeschäft unterstützen möchten.“
Seit dem 1. April 2010 ist Jeroen de Vries neuer Manager Aral Card. Der Niederländer blickt bereits auf eine 20-jährige Betriebszugehörigkeit zurück und hat sich auch für die
Zukunft ehrgeizige Ziele gesteckt. Kraft dafür zieht er aus dem Radrennfahren.
Jeroen de Vries ist passionierter Radsportler und steht damit ganz im Zeichen seines Heimatlandes. Über seine Leidenschaft sagt der Niederländer: „Um erfolgreich zu sein, ist ein gutes Team, das ein gemeinsames Ziel erreichen will, essenziell.“ Das gilt im Radsport aber auch für eine gute Kundenbeziehung. Jeroen de Vries ist seit über 20 Jahren im Unternehmen und verantwortete sowohl regional als auch international verschiedene Führungspositionen.
Herr de Vries, die letzten fünf Jahre waren sie Geschäftsführer der Aral Direkt GmbH. Seit ein paar Monaten leiten Sie jetzt als Manager Aral Card die Geschäfte. Was dürfen die Fuhrparkleiter von Ihnen erwarten?
Unser oberstes Ziel bei Aral ist es natürlich weiter die Markt- und auch Qualitätsführerschaft für unsere Kunden auszubauen. Um dies langfristig sicherzustellen, werden wir unser bundesweites Tankstellennetz erhalten und erweitern. Dabei ist unser Anspruch im Bereich der Ausstattung, des Angebots und der Qualität unseren Kunden ständig ein Höchstmaß bieten. Interessant für die Unternehmer dürfte beispielsweise auch unser in Zukunft neuer mobiler Service sein: die „Aral Tankstellen Finder“ App. Da unsere Kunden ständig auf Tour sind, können sie bald bequem von unterwegs die nächsten Tankstellen und günstigsten Preise via iPhone abrufen. Das wird die Routenplanung extrem erleichtern.
Wie entstehen neue Dienstleistungen wie die Aral iPhone App?
Ohne den Kunden geht da nichts. Eine ständige Interaktion auf Basis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit hilft uns, unsere Aufgaben zu erfüllen und unsere Kunden zufrieden zustellen. Wenn wir wissen, wie wir den Fuhrparkmanager bei seiner täglichen Arbeit unterstützen können, ist es möglich, daraufhin das Angebotsportfolio zu überprüfen und gegebenenfalls auszubauen.
Wie auch bei der elektronischen Führerscheinkontrolle?
Genau. In diesem Bereich hatte sich gezeigt, dass Handlungsbedarf bestand – und Aral hat gehandelt. Auch weiterhin möchten wird die Unternehmer bei ihrer professionellen Fuhrparkverwaltung beispielsweise mit Online-Services oder personalisierten Auswertungs- und Analysetools unterstützen.
Wie würden Sie einen Fuhrparkleiter von Aral überzeugen?
Mobilität, Einfachheit, Kontrolle und nicht zu vergessen Sicherheit – dies sind Schlagworte, für die Aral steht. Mit der Aral CardPlus hat der Kunde die Garantie, dass auch die Anforderungen von morgen an gewerbliche Fuhrparks mit einem umfassenden und bestmöglichen Leistungsangebot abgedeckt werden. Doch – und das möchte ich noch einmal besonders betonen – können wir die Ziele, die wir uns für die Zukunft gesteckt haben, nur gemeinsam mit dem Fuhrparkleiter erreichen.
Und sollten Sie doch einmal Freizeit finden, dann…?
... sitze ich im Sattel. Das ist so eine Familiensache bei uns und liegt mir irgendwie im Blut. Einen Ausgleich braucht jeder. Den Radrennsport kann ich nur empfehlen.
Fahren Sie auch mit dem Rad zur Arbeit?
Das ist leider nicht möglich... aber schön wäre es schon.
Der langjährige ROUTEX-Partner der Aral AG, die Agip Deutschland GmbH, nimmt den Namen des italienischen Mutterkonzerns Eni an.
Arrivederci Agip! Nach 50 Jahren in Deutschland benennt sich der italienische Mineralölanbieter Agip um. Künftig soll das Unternehmen Eni heißen, so wie der Mutterkonzern. Den Wechsel im Jubiläumsjahr der Marke begleiten Werbeaktionen wie Plakate, Events, eine neue Homepage und Anzeigen. Allen Kunden werden damit die bevorstehenden Änderungen rechtzeitig kommuniziert. Kernstück der Maßnahmen zum Jubiläum und der Umbenennung sollen Couponhefte sein, die an allen Agip-Tankstellen und -Shops ausliegen. Am Logo des sechsbeinigen, feuerspuckenden Hundes ändert sich jedoch nicht viel, denn dieses entspricht bereits dem von Eni. Die Umfirmierung erfolgt ab sofort schrittweise an den einzelnen Tankstellen, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind. Als Grund für die Namensänderung nennt der Konzern ein in Zukunft weltweit einheitliches Auftreten und somit das Etablieren der Kernmarke Eni.
Agip ist ebenso wie Aral im ROUTEX-Verbund. Über diese europäische Allianz der Tankstellen-Netze von Aral, BP, Agip – neu Eni –, OMV und Statoil kann die Aral CardPlus in 36 Ländern an über 20.000 Tankstellen problemlos verwendet werden. In Deutschland sind zusätzlich auch die Tankstellen der Marke Westfalen eingebunden. Damit können alle Aral CardPlus Kunden mobil an fast 4.000 Tankstellen bundesweit tanken.