Umrüstung

Autogas kann auf einfache Weise in herkömmliche Otto-Motoren integriert werden.

Autogas bietet den Vorteil, dass es in herkömmlichen Otto-Motoren auf einfache Weise eingesetzt werden kann. Dies ermöglicht den Antrieb wahlweise mit Autogas oder Benzin (sogenannter bivalenter Antrieb). Per Knopfdruck kann bei einem bivalenten Antrieb – auch während der Fahrt – von Autogas auf Benzinbetrieb gewechselt werden. Bei den neueren Modellen erfolgt  dies sogar automatisch. Damit ist auch bei einem leeren Gastank eine Weiterfahrt ohne Unterbrechung möglich. Benzinbetriebene Fahrzeuge lassen sich also ohne Probleme umrüsten.

Die Umrüstkosten von 2.000 bis 3.000 Euro (je nach Fahrzeugtyp) können sich bei einer ausschließlichen Nutzung von Autogas bereits nach 2 bis 2,5 Jahren amortisieren. Berechnungsgrundlage ist eine Fahrleistung von 30.000 Kilometer pro Jahr und ein Verbrauch von 8 Litern pro 100 Kilometer (variiert je nach Fahrzeugtyp und Fahrleistung).

Die Umrüstung sollte nur von zugelassenen Fachbetrieben durchgeführt werden. Der Einbau einer Autogasanlage muss von TÜV oder DEKRA überprüft und begutachtet werden, da der Autogasantrieb danach in die Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs eingetragen werden muss.

Autogas - Ist-Situation

Autogas ist Nr. 1 unter den alternativen Kraftstoffen.
  • Weichenstellung der Politik hat sich positiv ausgewirkt
  • Verbraucher haben ihre Entscheidung getroffen

Anzahl Autogas-Fahrzeuge in Deutschland

Quelle: Kraftfahrtbundesamt 2013