Die Entstehung des Erdöls

Vor Jahrmillionen geschah in großer Tiefe ein kleines Wunder.

Wie das Erdöl entstanden ist, dazu wurden verschiedene Theorien aufgestellt. Die Klärung dieser Frage ist deshalb so schwierig, weil Erdöl heute fast nie mehr am Ort seiner Entstehung - im Muttergestein - zu finden ist, sondern im Laufe von Jahrmillionen als flüssige Substanz in die heutigen Lagerstätten - das Speichergestein - wanderte. 

Die heutige Lage des Erdöls

aus dem Muttergestein wanderten Erdöl und Erdgas durch feine Poren und Risse in den Gesteinsschichten empor, bis sie auf eine undurchlässige Schicht stießen. Darunter sammelten sich diese Primärenergien zu den heute bekannten Vorkommen. Rund 80% der bestätigten Erdölreserven der Welt liegen unter dem Scheitel eines sogenannten „Sattels". Hier wölben sich die Gesteinsschichten empor, und Erdöl und Erdgas sammelten sich in porösen Schichten unter der „umgestülpten Schüssel".

Warum ist Erdöl für die Umwelt so gefährlich?

Erdöl ist als natürlich entstandener Stoff zwar auch auf natürlichem Wege durch Bakterien, bei bestimmten Voraussetzungen, biologisch abbaubar. Das dauert allerdings im Regelfall längere Zeit - Monate oder sogar Jahre.