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Team Vorstellung – Michael Zinnecker. Vom Bock hinter den Schreibtisch.

Führerscheinklasse 2 und selbst als Soloselbstständiger auf dem Bock gesessen: Wenn Michael Georg Zinnecker mit Kund:innen spricht, ist es immer eine Begegnung auf Augenhöhe. Im zweiten Teil unserer Serie zu den Menschen hinter den Produkten und Dienstleistungen bei Aral und bp verrät der Account Manager, warum auch die Nachkommastelle eine wichtige Rolle spielt und weshalb ein klares Wort oft hilfreich ist.

Zur Person

  • Name: Michael Georg Zinnecker
  • Alter: 54 Jahre
  • Position: Account Manager bei Aral
  • Aufgabe: Kundenberatung und Vertrieb
  • In dieser Position bei Aral: Seit 2013
  • Lebensmittelpunkt: Petersberg bei Pirmasens (Rheinland-Pfalz)
  • Hobbys: Reisen, Haus & Garten, Motorsport (DTM und Formel 1)
  • Motto: Wenn man miteinander Klartext spricht, gewinnen am Ende beide Seiten.

 

Geringe Umsatzrendite, Fahrermangel und der Druck, die CO2-Emissionen deutlich zu verringern: Michael Georg Zinnecker kennt die Sorgen und Nöte seiner Klientel. „Wenn eine Spedition eine Million Liter Kraftstoff pro Jahr benötigt, bedeutet auch die Nachkommastelle beim Preis richtig Geld“, sagt der Account Manager. Dennoch endet seine Aufgabe längst nicht bei den Preisverhandlungen. Der erfahrene Außendienstler spürt eine deutliche Verlagerung bei den Gesprächsschwerpunkten. Alternative Kraftstoffe – vor zehn Jahren allenfalls ein Randthema – rücken bei immer mehr Fuhrparkmanager:innen verstärkt in den Fokus. Schließlich wollen die Unternehmen den CO2-Abdruck der Flotte oft aus eigenem Antrieb senken, werden aber auch immer häufiger von Auftraggebern dazu aufgefordert.

 

Argumente gegen den Fahrermangel

Mindestens ebenso herausfordernd ist jedoch die Suche nach geeigneten Mitarbeiter:innen. Allein in Deutschland fehlen nach Branchenschätzungen 60.000 bis 80.000 Fahrer:innen. Zinnecker zählt zu seinen wesentlichen Aufgaben, seinen Kund:innen in diesem Bereich einen Vorteil zu verschaffen: „Die Teilnahme an PAYBACK, ein qualitativ hochwertiges Angebot an Tankstellen mit REWE To Go oder auch moderne sanitäre Anlagen – mit unseren Tankkarten können sich Unternehmen von der Konkurrenz abheben. Fahrer:innen wissen das oft zu schätzen.“

 

Generationswechsel im Management

Ob Fuhrparkmanager:innen diesen Vorteil nutzen, sei ganz unterschiedlich. Ohnehin sieht Zinnecker in diesem Berufsstand eine Zweiteilung: Die erste Gruppe sei früher selbst Lkw gefahren, habe sich dann selbstständig gemacht, kenne aber nach wie vor die Perspektive aus dem Führerhaus vorne links aus dem Effeff. Die zweite Gruppe komme überwiegend aus dem kaufmännischen Bereich und sei in den Gesprächen weniger emotional. In einem Punkt seien sich aber beide Gruppen sehr ähnlich, meint der 54-Jährige: „Sie sprechen mit mir Klartext, können aber auch ein offenes Wort vertragen. Das ist der wesentliche Grund, warum ich mich in meinem Job so wohl fühle. Ich werde von meinen Kund:innen an der Qualität meiner Beratung und an den Leistungen unserer Angebote gemessen, muss aber nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.“

 

Zweite Heimat in der Bretagne

Für den zweifachen Vater und eingefleischten Pfälzer ist Aral längst nicht die erste berufliche Station. Nach Bundeswehr, Ausbildung zum Industriekaufmann und späterem BWL-Studium war der Außendienst schon immer sein Metier. In den Ferien ist das französische St. Malo zur zweiten Heimat geworden. Doch nach einigen Tagen an den traumhaften Stränden der Bretagne freut sich der begeisterte Motorsportfan auch wieder auf den Schreibtisch. „Ich mag meinen Job und ich mag meine Kund:innen. Was könnte man Besseres über seinen Arbeitsalltag sagen?“