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Team Vorstellung – Friedrich Kreyenschmidt: In der Forschung für die Firma und die Gesellschaft.

Psychologie, Geschichtswissenschaften oder gar Theologie? Friedrich Kreyenschmidt hätte sich viele Professionen vorstellen können. Eine Naturwissenschaft wurde schließlich seine berufliche Heimat. In unserem Portrait erklärt der promovierte Chemiker, welche Relevanz die Qualitätssicherung bei Aral hat, warum eine Karriere an der Uni nur kurz ein Thema war und welche Vorzüge das Leben in einer niedersächsischen Kleinstadt mit sich bringt.

Friedrich Kreyenschmidt

Zur Person:
Name: Friedrich Kreyenschmidt
Alter: 34 Jahre
Position: Senior Technologist (verantwortlich für Kraftstoff-Qualität an Tankstellen)
Motto: Aral verpflichtet – Höchste Qualität ist die Grundlage für das Vertrauen in die Marke Aral.
In dieser Position bei Aral: Seit 2021
Lebensmittelpunkt: Friesoythe (Oldenburger Münsterland) und Bochum
Hobbys: Familie, Lesen, Haus und Hof

Ist Kraftstoff mit einem hohen Bioanteil auch für Oldtimer geeignet? Was sind die Vorzüge von Ultimate im Vergleich zu anderen Kraftstoffen? Könnte der Kraftstoff die Ursache für einen Motorschaden sein? Diese und ähnliche Fragen dominieren den Arbeitsalltag von Friedrich Kreyenschmidt. In der Aral Forschung ist er der Hüter über die Kraftstoff-Qualität an den Tankstellen, beantwortet aber auch ganz individuelle Kundenanfragen. Entsteht beispielsweise der Verdacht, dass Verunreinigungen den Weg in den Tank einer Aral-Station gefunden haben, geht Kreyenschmidt der Sache auf den Grund. Proben werden entnommen, in der Forschung genau analysiert und das weitere Vorgehen festgelegt. „Wir gehen Hinweisen auf den Grund, ermitteln die Ursachen und beseitigen diese, bevor es Probleme für unsere Kund:innen geben kann“, sagt der 34-Jährige.

Ein Chemieprofessor als Vorbild

Ein gewisses detektivisches Gespür wird somit beinahe täglich gefordert. Eine Eigenschaft, die auch bei der Berufsfindung nötig war. Psychologie, Geschichte, Literatur oder sogar Theologie – Kreyenschmidt konnte und kann sich für viele Themen begeistern. Letztendlich machte die Chemie das Rennen. Wohl auch, weil ein Cousin als Chemieprofessor ein ausgezeichnetes Vorbild hergab. Inzwischen trägt auch Kreyenschmidt einen Doktortitel. Eine akademische Karriere stand vorübergehend im Raum. Heute ist er froh, den Weg zu Aral gefunden zu haben: „Hier kann ich die Wissenschaft nicht nur in Labordimensionen betreiben, sondern die Ergebnisse in reale Anwendungen überführen und habe obendrein mit interessanten Menschen zu tun“, sagt Kreyenschmidt und ergänzt: „Wir entwickeln uns von einem internationalen Öl- und Gasunternehmen zu einem integrierten Energieunternehmen. Aus dieser Transformation von bp und Aral ergeben sich extrem spannende und zukunftsweisende Forschungsfelder. Ich bin sicher, dass wir aus diesem Prozess gestärkt hervorgehen werden, denn mit der Entwicklung innovativer und hochwertiger Produkte legen wir die Basis, um auch zukünftig den ökonomischen Erfolg von bp/Aral sicherzustellen.“  

Die technologische Herausforderung ist für Kreyenschmidt nur ein Aspekt. Ein weiterer: Die Erforschung und Entwicklung alternativer Energieträger hat auch eine wichtige gesellschaftliche Dimension. Das gilt auch für die Wahrung der Versorgungssicherheit sowie die Qualitätssicherung des bestehenden Angebots, denn schließlich „halten heutzutage in hohem Maße Diesel und Ottokraftstoff das Land am Laufen. Die Versorgung mit hochwertigen Energieträgern und Kraftstoffen – ob konventionell oder alternativ – ist eine zentrale Vorrausetzung für das Funktionieren moderner Industriegesellschaften. Vor diesem Hintergrund empfindet man auch die Anstrengungen des Alltags keineswegs als Zumutung.“

Ausgleich zum Job auf dem Land

In der Freizeit sucht und findet der Forscher dann den Ausgleich zum Job auf dem Land. Im Oldenburger Münsterland ist die Kleinstadt Friesoythe sein Lebensmittelpunkt. Auf einem alten Bauernhof bieten der Hof und der große Garten genügend Möglichkeiten zur Entfaltung. Obwohl Heidelberg, Göttingen und jetzt die Aral Forschung in Bochum zu seinen beruflichen und akademischen Stationen gehören, schätzt er die Verbindlichkeit und die Vertrautheit auf dem Dorf. Dass damit auch oft eine größere persönliche Verantwortung für den anderen einhergeht, empfindet er nicht als Makel. Eher im Gegenteil, wie er betont: „Ich gebe Nachhilfe für Schülerinnen und Schüler, denn es ist wichtig, junge Menschen zu motivieren und sie dabei zu unterstützen, ihr Potential zu entfalten.“