Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart zu Besuch in der BP/Aral Forschung

Informationsaustausch rund um die Mobilität der Zukunft

Veröffentlichungsdatum: 20. Juli 2018

Gestern informierte sich der Wirtschafts- und Digitalminister des Landes NRW, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, bei einem Rundgang durch die BP/Aral Forschung in der Querenburger Straße über die neusten Trends im Kraftstoffbereich. In Bochum arbeiten rund 100 Mitarbeiter an der Entwicklung und Optimierung von Kraftstoffen für die internationale BP Gruppe sowie deren deutsche Tankstellenmarke Aral. Mit dem Vorstandsvorsitzenden der BP Europa SE, Wolfgang Langhoff, diskutierte der Minister außerdem, wie sich die Mobilität zukünftig weiterentwickeln wird und welche Technologien sich durchsetzen könnten.

Die Bochumer Kraftstoffforschung ist eines von weltweit vier Forschungszentren der BP und verfügt auf rund 27.000 Quadratmetern über modernste Technologien. Bei seinem Besuch konnte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart auch die beiden jüngst in Betrieb genommenen neuen Fahrzeugprüfstände in Aktion erleben. Dort werden Langzeittests mit hohen Kilometerleistungen sowie neueste Verbrauchs- und Emissionstests durchgeführt. Getestet werden Fahrzeuge mit Verbrennungs- oder Hybridmotor ebenso wie Elektrofahrzeuge.

Über die Weiterentwicklung erdölbasierter Kraftstoffe hinaus waren auch die Antriebsarten von morgen ein zentrales Gesprächsthema. Dabei stellte das Unternehmen dem Minister unter anderem die neuesten Forschungsergebnisse rund um synthetische Kraftstoffe vor. Bei den so genannten E-Fuels wird Erdöl durch eine andere Rohstoffbasis ersetzt, um die Kohlendioxidemissionen zu senken.

Zudem arbeitet das Unternehmen an der Optimierung von Biokraftstoffen sowie an nachhaltigeren Produktionsverfahren. So prüft BP derzeit in einer ihrer Raffinerien die technische und wirtschaftliche Machbarkeit einer Power-to-Gas-Anlage, die Wasserstoff aus erneuerbarem Strom herstellt. Dieser Wasserstoff soll dann für die Kraftstoffproduktion genutzt werden.

 „Für einen effektiven Klimaschutz und das Gelingen der Energiewende ist es unerlässlich, dass auch der Mobilitätssektor zur Reduktion der Treibhausgasemissionen beiträgt. Hier verfolgen wir einen technologieoffenen Ansatz“, erklärte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. „Unser Blick richtet sich neben dem Thema Elektromobilität auch auf erneuerbar erzeugte synthetische Kraftstoffe und neue Biotreibstoffe. In diesem Zusammenhang freue ich mich sehr, dass die Aral Forschung hier in NRW eine intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit betreibt mit dem Ziel, innovative klimaschonende Kraftstoffe marktfähig zu machen. Hierbei möchte ich auch die ausgeprägte Zusammenarbeit des Unternehmens mit namhaften nordrhein-westfälischen Partnern auf dem Gebiet der Kraftstoff- und Motorenforschung hervorheben. So werden in NRW wichtige Beiträge für die Zukunft des Mobilitätssektors geleistet, um diesen schrittweise auf klimaschonende Kraftstoffe umzustellen.”

Im Gespräch mit dem Minister plädierte Wolfgang Langhoff daher für größtmögliche Technologieoffenheit in der Debatte um die Mobilität der Zukunft: „Angesichts der Vielfalt innovativer Ansätze wäre es fahrlässig, sich vorschnell allein auf die Elektromobilität festzulegen. Beispielweise haben unter anderem auch synthetische Kraftstoffe viel Potenzial.“ Sie könnten außerdem die vorhandene Logistik und Infrastruktur nutzen, betonte Langhoff.

Pressefoto

Anmerkung für Redakteure:

Mit rund 2.450 Tankstellen ist Aral die Nr. 1 in Deutschland, dem wichtigsten europäischen Tankstellenmarkt. Der Qualitätsanbieter von Kraft- und Schmierstoffen hat seit 1898 seinen Sitz in Bochum und erfand 1924 den ersten Super-Kraftstoff der Welt, zusammengesetzt aus Aromaten und Aliphaten – daher auch der Firmenname 'Aral'. Seit 2002 ist Aral die Tankstellenmarke der BP in Deutschland.

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