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Team Vorstellung – Dr. Arnim Fischoeder: Tüftler für einen glänzenden Auftritt.

Ein Problem aufarbeiten, ins Detail gehen und Lösungen schaffen: Dr. Arnim Fischoeder ist der Prototyp eines Wissenschaftlers. In der Aral Forschung entwickelt der promovierte Chemiker Produkte für die Autopflege, setzt aber auch bei den Waschprogrammen neue Maßstäbe.

Dr. Arnim Fischoeder

Steckbrief

Nur an der Oberfläche zu kratzen – das ist überhaupt nicht sein Ding. Dr. Arnim Fischoeder mag es, sich einem Thema umfassend zu widmen, neue Wege auszuprobieren und Innovationen voranzutreiben. Zu Beginn seiner Karriere beschäftigte er sich mit Schmierstoffen, später mit dem Anlagenbau und schon frühzeitig mit der Erforschung neuer Kraftstoffe. Seine Doktorarbeit „Verdampfung von Bioheizöl und Ablagerungsbildung“ ebnete schließlich den Weg zu Aral und zu neuen Themenbereichen. Nach Stationen beim Raffineriesupport und Qualitätsmanagement ging es schließlich in der Aral Forschung um die Weiterentwicklung von Waschprogrammen und Einführung ganz neuer Waschfunktionen und Standards. Später auch um den technischen Support für den Betriebsstoff AdBlue sowie um innovative Produkte zur Fahrzeugpflege, welche den Arbeitsaufwand für Kund:innen deutlich reduzieren.

Aufgabe

Verantwortlich für Forschung & Entwicklung im Bereich Autowäsche & Autopflege

Lebensmittelpunkt

Odenthal (Rheinisch-Bergischer-Kreis)

Hobbys

Autos reparieren und optisch aufbereiten

  • Name: Arnim Fischoeder
  • Alter: 56 Jahre
  • Position: Verantwortlich für Forschung & Entwicklung im Bereich Autowäsche & Autopflege
  • In dieser Position bei Aral: Seit 2017 (bei bp/Aral seit 2007)
  • Motto: Vorn dabei sein – das ist das Ziel.

 

Innovationen „Made in Germany“

Seit fast zehn Jahren verantwortet Fischoeder diesen Bereich nicht nur für den deutschen Markt, sondern auch auf europäischer Ebene. „Wir sind in Deutschland Innovationstreiber und stehen oft an der Spitze der Entwicklung“, sagt Fischoeder. Um diesem Anspruch immer wieder neu gerecht zu werden, haben er und seine Kolleg:innen in den vergangenen Jahren die Forschung und Entwicklung immer weiter verfeinert. Am Anfang steht stets ein Lastenheft, in dem die Ziele etwa für einen neuen Felgenreiniger definiert werden. Gemeinsam mit Zulieferern aus der Chemieindustrie macht sich Fischoeder dann daran, mögliche Zusammensetzungen zu entwickeln. In der folgenden Testphase kommen dann erste Muster zum Einsatz. Ganz der Wissenschaftler: Um Testabläufe verlässlich reproduzieren zu können, hat der 56-Jährige dafür eigens einen Testschmutz entwickelt. „Nur so können wir sicherstellen, dass wir die Erwartungen der Kund:innen auch bei der Reinigung von hartnäckigen Verschmutzungen erfüllen“, sagt Fischoeder.

Nicht nur sauber, sondern auch nachhaltig

Ein glänzender Auftritt der Fahrzeuge direkt nach der Reinigung ist jedoch nur eine Vorgabe bei der Autowäsche. Ebenso wichtig ist die Materialverträglichkeit, damit die eingesetzte Waschchemie die Fahrzeugteile nicht angreifen oder matt werden lassen. Außerdem soll auch die Wiederverschmutzung und die Umweltbelastung minimiert werden. Dazu sagt Fischoeder: „Erst wenn all diese Anforderungen erfüllt werden, bringen wir neue Produkte an die 2.400 Aral Tankstellen oder neue Waschprogramme an die rund 1.150 SuperWash-Anlagen.“ Vor allem die spätere Marktimplementierung sieht der gebürtige Bonner als besondere Bestätigung seiner Arbeit: „Ich bin kein Freund von akademischen Fingerübungen. Erst wenn eine neue Idee auch in der Praxis funktioniert, haben wir mit unserer Arbeit etwas erreicht.“

Schrauber aus Leidenschaft

Auch in der Freizeit bleibt Fischoeder seinem Tüftler-Gen oder seinem Faible für Mobilitätsthemen treu. Das eigene Auto in die Werkstatt geben? Das fiele ihm im Traum nicht ein. Denn auch komplizierte Reparaturen an Ventilen oder Zylinderköpfen macht er am liebsten selbst. Schließlich werden die Fahrzeuge nicht nur gewartet, sondern auch in Eigenregie umgebaut. Bei einem Alfa Romeo Brera wurde kurzerhand der Saugmotor gegen ein Turboaggregat ausgetauscht – mit tatkräftiger Unterstützung seines Sohnes. Die Zeit außerhalb von Testlabor und Autowerkstatt verbringt Fischoeder gerne mit unterschiedlichen Sportarten, aber auch mit der Pflege des Gartens oder mit Reisen nach Italien. Das Mittelmeerland ist für ihn, seine Frau und die beiden erwachsenen Kinder schon fast zur zweiten Heimat geworden. Doch nach einer Weile der Auszeit freut er sich wieder auf die nächsten Herausforderungen, denn das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht: „Wir bieten im Wettbewerb die besten Waschprogramme. Diese Position wollen wir halten und das geht nur, indem wir innovativ bleiben.“

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